Ratgeber Großbild

Großbild FullHD

Unser Ratgeber Großbild für Sie

Die Auswahl an Projektoren, Flachbildschirmen und LED Wänden ist riesengroß. Doch für Sie stellt sich schnell die Frage, welches das richtige Gerät für Ihre Anwendung ist. Nachfolgend möchten wir Sie bei der Auswahl für Ihr Großbild ein bisschen unterstützen. Denn die falsche Entscheidung kann Sie schnell viel Geld und gegebenenfalls Ihre Kunden kosten.

Requiem Helmut Kohl

Requiem Helmut Kohl

Der Flachbildschirm

Für Flachbildschirme gibt es mindestens ebenso viele Bezeichnugen wie Hersteller. Man nennt sie Flatscreen, Großbildfernseher, Plasma, Monitor, LCD, TFT und vieles mehr. Dazu gibt es unterschiedliche Techniken, Größen, Formen und technische Bezeichnungen.

Wir möchten es einfach gestalten:

Der gebräuchlichste Bildschirm ist heutzutage der LCD Monitor. Mit oder ohne Empfangsteil für den Rundfunk findet er die weiteste Verbreitung. Im Gegensatz zum Plasma Monitor ist er wesentlich leichter und stromsparender. Im günstigsten Fall hat er eine matte Bildschirmoberfläche, die nicht so sehr spiegelt. Das ist aber immer seltener zu finden, da der Eindruck brillianterer Farben bei einer glänzenden Oberfläche größer ist. Die Hersteller richten sich danach.

Ein LED Monitor bezeichnet in 99 Prozent aller Fälle nur einen LCD Monitor, der LEDs als Hintergrundbeleuchtung verwendet. Dabei sind die LEDs tatsächlich hinter der Bildfläche angebracht, was zu einer gleichmäßigere Helligkeit führt. Bei herkömmlichen Bildschirmen wird das Licht von ganz schmalen „Neonröhren“ über ein kompliziertes Prisma vom Bildschirmrand hinter die Bildfläche reflektiert. Das klingt nicht nur kompliziert, das führt auch zu einer ungleichmäßigen Helligkeitsverteilung.

Wie schon angesprochen gibt es noch Plasmabildschirme, die in der Regel schwerer und lauter sind. Bei dieser Technologie entsteht sehr viel Wärme. In der Folge benötigen die Geräte mehr Lüfter, Kühlkörper und Strom.

Das gebräuchliste Format ist heutzutage 16:9, also breiter als hoch.

Vor- und Nachteile

Im Gegensatz zur Projektion und zur LED Wand sind Bildschirme auf eine gewisse Größe beschränkt. Das heißt, die größten Monitore haben eine Bilddiagonale von etwa 2,5 Metern. Es gibt die Möglichkeit mehrere Monitore zu einem Bild zusammenzufassen, damit man dieser physikalischen Grenze entkommt. Solche Systeme nennen sich Monitorwand oder Steglosmonitore. Wobei man immer eine Naht – also einen Steg – zwischen den Monitoren erkennen wird. Der Ausdruck Steglosmonitor ist also nur eine von Herstellern gewählte Form zu sagen, dass der Rand um den Monitor sehr dünn ist.

laser projektor

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Der Projektor

Der am meisten verbreitete Ausdruck ist vermutlich Beamer oder Videobeamer. Das kommt daher, dass die Geräte das Bild als Lichtstrahl – englisch BEAM – auf eine Leinwand oder Wand wirft.

Auch hier gibt es wieder verschiedene technische Möglichkeiten der Umsetzung. Es gibt verschiedene Lichtquellen und verschiedene Möglichkeiten der Bilderzeugung.

Die Lampen

Die bekanntesten Lichtquellen sind Gasentladungslampen, die leider sehr heiß werden und daher stark gekühlt werden müssen. In der Folge sind die Lüfter lauter umso heller die Beamer sind. Ausserdem verlieren sie in den ersten 100 Betriebsstunden einen großen Teil ihrer Helligkeit.

Es gibt auch Beamer mit LED Lampen. Diese sind aber nicht besonders hell und daher nicht für den Veranstaltungsbereich zu gebrauchen.

Der neuste Trend sind Laserbeamer, die nicht besonders heiß werden und ein helles gebündeltes Licht emittieren. Ihr Vorteil: Sie werden mit der Zeit kaum dunkler und sie benötigen weniger Lüfter. Demzufolge sind sie gleichbleibend Hell und leise.

Woher kommt das Bild?

Die beiden bekanntesten Techniken sind LCD und DLP.

Die LCD Technik kann man sich vorstellen wie einen kleinen LCD Bildschirm, der wie ein Dia von einer Lampe durchleuchtet wird. Allerdings werden hier die Kontrastverhältnisse schlechter, umso heller die Lampe ist.

Die DLP Technik kann man sich wie Millionen kleiner Spiegel vorstellen, die das Licht der Lampe durch die Optik auf die Leinwand reflektieren. Entweder verwenden die Hersteller für die drei Bildfarben – rot, grün & blau – jeweils einen DLP Chip oder sie benutzen nur einen Chip und einen rotierenden dreifarbigen Filter. Generell ist diese Technik teurer, ergibt aber auch ein viel kontrastreicheres Bild.

Es gibt auch Entwicklungen mit dreifarbigen Lasern, die direkt ein Bild durch ein optisches System auf die Leinwand werfen. Diese Technik hat extrem viele Vorteile, ist aber derzeit nicht für die Allgemeinheit verfügbar bzw. bezahlbar.

Was also nehmen?

Naja, die Kombination von DLP und Lasertechnik ist derzeit die Technik mit den meisten Vorteilen. Sie ergibt ein kontrastreiches helles Bild und ist sehr leise.

Der generelle Nachteil einer Projektion ist die Leinwand. Der Leinwand ist es nämlich vollkommen egal, ob sie das Licht des Beamers oder das Licht der Umgebung reflektiert. Das heißt, wenn Sie ihre Leinwand betrachten ohne den Beamer einzuschalten, haben Sie schon mal eine grobe Vorstellung, wie nachher die schwarzen Stellen im Bild aussehen werden. Der Kontrast zu weiß entsteht nur dadurch, dass der Beamer versucht noch heller als das Umgebungslicht zu sein. Wenn das Umgebungslicht von direkter Sonneneinstrahlung her rührt, geht das Kontrastverhältnis stark gegen Null. Es gibt verschiedene „Spezialleinwände“ die das Reflektionsverhalten verbessern können. Diese eigenen sich aber nur für eine feste Installation meist in Konferenzräumen.

Natürlich hier gibt es die Möglichkeit mehrere Bilder nebeneinander oder übereinander zu platzieren. Dies macht man zumeist um ein breiteres Bild zu erhalten. Solch eine Projektion nennt man Seamlessprojektion. Und im Gegensatz zum Steglosmonitor sieht man hier keinen Übergang zwischen den einzelnen Bildern.

Der Vorteil ist natürlich die variable Bildgröße und der vergleichsweise einfache Aufbau.

Outdoor LED - Direkte Sonneneinstrahlung ist kein Problem

Direkte Sonneneinstrahlung ist kein Problem

Die LED Wand – Großbild

Bei einer LED Wand werden die einzelnen Bildpunkte durch kleine rote, grüne und blaue Lämpchen – sogenannte Leuchtdioden bzw. LEDs – erzeugt. Da diese Technik für sehr große Anzeigeflächen, steht der Betrachter in der Regel auch in angemessenem Abstand zur LED Wand. Demzufolge kann das Auge das einzelne Lämpchen nicht mehr erkennen. Es entsteht der Eindruck von einem großen zusammenhängenden Bild.

Bei der sogenannten SMD Technik sind jeweils eine rote, grüne und blaue LED zu einem Bauteil zusammengefasst. Das Auge kann die einzelnen Farben schon aus wenigen Zentimetern nicht mehr auseinanderhalten und der Eindruck eines beliebigfarbenen Bildpunktes entsteht. Demzufolge können LED Wände mit SMDs in wesentlich höheren Auflösungen hergestellt werden. Man spricht hier auch von Pixelshift, was dem Abstand von einer Bildpunktmitte zur nächsten entspricht.

Vor- und Nachteile

Der Vorteil dieser Großbild Leinwand ist natürlich, dass sie wesentlich heller als alles andere ist. Selbst im Vergleich zur Sonne muss sie sich nicht verstecken. Denn wie ein Autoscheinwerfer leuchtet die LED Wand von selbst. Man spricht bei der Sonne von einer durchschnittlichen Helligkeit von etwas weniger als 5000 NIT. Die meisten Outdoor LED Wände liegen heutzutage über diesem Wert.

Nachteile: die tatsächliche Auflösung ist direkt an die physikalische Größe gebunden, denn jedes Modul hat nur eine gewisse Anzahl von Bildpunkten. Eine LED Großbild-wand mit 4mm Pixelshift hat in FullHD folglich eine tatsächliche Größe von etwa 7,68 x 4,32 Metern. Sie vergleichsweise mehr Strom und sind schwerer als ein großer Beamer.

FAZIT

In der Regel ist die Entscheidung ganz einfach:

  • Wenn Sie keine direkte Sonneneinstrahlung haben, nehmen Sie einfach einen Flachbildschirm oder einen Beamer – je nachdem wie groß das Bild sein soll.
  • Wenn Sie mit viel indirektem Licht rechnen müssen – beispielsweise in einem Zelt oder Saal mit großen Fenstern – dann müssen Sie für eine Projektion abdunkeln bis das Umgebungslicht nicht mehr auf die Leinwand fällt. Sie könnten aber schon Flatscreens einsetzen.
  • Alles was Sie im Freien veranstalten empfiehlt eine LED Wand. Sie ist wasserfest – Schutzklasse IP65 – und Sonnenlicht kann sie nicht beeinträchtigen.

Ausserdem gilt für alle Geräte:

  • Je größer, je heller und je höher die Auflösung desto schwerer, stromintensiver und teurer !
  • Je länger die Mietdauer desto billiger der einzelne Tag.

Preisbeispiele

  • Ein 42 Zoll LCD Flachbildschirm kostet bei uns 88.- Euro* für einen Miettag. Man rechnet etwa 10 bis maximal 30 Betrachter.
  • Eine 15 Quadratmeter große LED Wand in 6mm Auflösung kostet 1255.- Euro* pro Tag, wenn Sie sie drei Tage im Einsatzhaben.
  • Ein FullHD Beamer mit 15.000 AnsiLumen kostet 1180.- Euro* für einen Miettag.

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